Alles im grünen Bereich - Zimmerpflanzen

Zimmerpflanze 01Ein Spaziergang in der Natur entspannt und hilft, neue Kraft zu tanken. Alleine der Blick auf eine grüne Wiese hilft, Stress abzubauen. Da besonders in der Stadt ein Ausflug ins Grüne nicht immer und jederzeit möglich ist, können Sie sich die Natur mit einigen Grün- und Blühpflanzen ganz einfach in Ihre eigenen vier Wände holen. Pflanzen sind nämlich nicht nur ein wunderbarer Blickpunkt und besänftigen gereizte Nerven, sondern sorgen zudem für ein gutes Raumklima.

Sogar die Forscher der US Luft- und Raumfahrtbehörde NASA stellten in ihren langjährigen Forschungen fest, dass die Blätter und Wurzeln bestimmte Pflanzen die in der Raumluft befindlichen Schadstoffe wie ein natürlicher Filter absorbieren können. Machen Sie sich die Forschungsergebnisse der NASA doch auch bei Ihrer Innenraumgestaltung zunutze.

Diese Pflanzen sind nicht nur schön anzusehen

Im Sinne des gesünderen Wohnens müsste der Efeu, der die Außenfassade mancher Häuser umrankt, am besten gleich noch von den Innenräumen Besitz ergreifen. Gerade die Hedera helix (Efeu) erfreut nicht nur das Auge, sondern ist ein wahrer Benzol-Fresser. Gleiches gilt für die Dracena (Drachenbaum).Wer dem Formaldehyd den Garaus machen möchte, greift entweder auch zum Drachenbaum oder zu Azalee, Chlorophytum elat (Grünlilie) oder Wüstenlilie. Letztere – in der Kosmetik geschätzte Pflanze – ist auch als Aloe vera oder Echte Aloe bekannt. Chrysanthemen sind nicht nur schön anzusehen, sondern nehmen es auch hervorragend mit dem Trichlorethylen auf, das unter anderem in Lösungs- und Reinigungsmitteln enthalten ist. Die gleiche Wirkung erzielt der Ficus benjamina (Birkenfeige). Das Kohlendioxid wird von Pflanzen wie der Chlorophytum elat (Grünlilie), dem Ficus elastica (Gummibaum) und generell allen Pflanzen aufgenommen, die nicht nur großblättrig sind, sondern ganz allgemein über eine große Blattoberfläche verfügen.

Innenraumbegrünung? Ja – aber…

Zimmerpflanze 02Wie zu jedem Thema gibt es auch hier gegensätzliche Meinungen. Für die einen sind Pflanzen ein natürlicher Schadstoff-Filter im Blumentopf, für die anderen ist das alles ein wenig zu hoch gegriffen. Sie führen an, dass man die Wohnung schon in einen Botanischen Garten verwandeln müsse, um überhaupt etwas von der schadstoffabsorbierenden Wirkung der Pflanzen zu bemerken. Meinungsdifferenzen hin oder her – einen Versuch ist die Innenraumbegrünung allemal wert. Eine Wohnung, in der allerdings eine hohe Schadstoffkonzentration festgestellt wird, kann durch den exzessiven Einsatz von Pflanzen nicht automatisch in eine grüne Wohlfühl-Oase verwandelt werden. Zwar verbessern die Pflanzen das Raumklima, die Schadstoffquellen müssen jedoch unbedingt entfernt werden.

Nicht uneingeschränkt empfehlenswert ist die Begrünung der Innenräume für allergisch vorbelastete Menschen. Bei unsachgemäßem Gießen kann sich auf der Blumenerde Schimmel bilden, der allergischen Menschen das Leben schwer macht. Gleiches gilt für Schädlinge, die sich möglicherweise in den Pflanzen einnisten. Eine vorbildliche Pflanzepflege ist bei der Innenraumbegrünung also das A und O.

Zimmerpflanze 03Herrscht in den Räumen generell eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit vor, die sich möglicherweise sogar in einer Schimmelbildung an den Wänden niederschlägt, ist eine übermäßige Begrünung ebenfalls nicht hilfreich. Die von Haus aus hohe Luftfeuchtigkeit steigt durch die heimische Oase nämlich noch einmal an.

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